Discolärm ist gefährlich

Gut hören können will jeder. Doch in Discotheken werden die Ohren auf eine harte Probe gestellt. Bereits ein Viertel aller jungen Menschen unter 24 Jahren haben Hörschäden. Eine der Hauptursachen: Discolärm.

In einer Disco kann es schneller als erwartet zu Hörschäden kommen

Bereits ab einer Lautstärke von 85 Dezibel (vergleichbar mit LKW-Geräusch) kann es zu Hörschäden kommen. In Discos werden jedoch Lärmpegel von 90 bis 105 Dezibel (dB) erreicht, in Techno-Discos sogar 120 dB und mehr! Das entspricht der Lautstärke eines Presslufthammers. Folge: Der Lärm kann die empfindlichen Haarzellen im Innenohr zerstören.

Ob die Disco gefährlich für das Gehör wird, hängt vor allem auch von der Dauer der Beschallung ab. Bei 95 dB ist bereits nach vier Stunden die zulässige Schallbelastung für eine Woche erreicht. Bei 105 dB ist schon nach fünfzehn Minuten Schluss mit lustig.

Warnsignale sind dumpfes Hören oder Rauschen in den Ohren. Gönnt man den Ohren Ruhe, erholen sich die Haarzellen im Innenohr wieder. Wählen Sie Discos aus, in denen Sie sich noch einigermaßen gut unterhalten können. Tanzen Sie nicht direkt vor den Boxen. Tipp: Es gibt spezielle Ohrstöpsel. Die werden auch von Profi-Musikern getragen. Das Gute: Sie dämpfen nur die Spitzenpegel, ansonsten bleibt der Hörgenuss erhalten.

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