Köstliches Gemüse – was steckt drin?

Frisches Gemüse schmeckt nicht nur gut, sondern ist auch äußerst gesund. Zahlreiche Studien belegen: Mit einer gemüsebetonten Kost kann man Herz-Kreislauf- oder Krebs-Erkrankungen vorbeugen. Das Angebot ist in Deutschland sehr vielfältig. So kann man jeden Tag ein anderes Gemüse zubereiten.  

Gemüse ist nicht nur lecker sondern auch sehr gesund

Zucchini: Die Zucchini ist kalorienarm und enthält viele Mineralstoffe sowie Vitamin B1 und C. Kaufen Sie besser kleine Exemplare, denn sie haben deutlich mehr Geschmack als große. Was viele nicht wissen: Zucchini kann man auch roh essen, zum Beispiel im Salat.

 Aubergine: Auberginen enthalten einige lebensnotwendige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Eisen, Mangan und Kalzium. Um die Bitterstoffe zu lösen, die Aubergine in Scheiben schneiden und ordentlich salzen. Nach 30 Minuten abwaschen, gut trocknen und wie geplant zubereiten.

Champignon: Champignons sind sehr kalorienarm und enthalten Eiweiß mit essentiellen Aminosäuren sowie die Vitamine K, D, E und B.  Achten Sie beim Kauf von Champignons darauf, dass die Pilze fest und saftig sind. Die Hüte sollten keine Flecken haben.

 Grüne Bohnen: Mit einem Kaloriengehalt von nur 27 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Bohnen figurfreundlich und versorgen den Körper gleichzeitig mit wertvollen Inhaltsstoffen wie Kalium, Kalzium und Provitamin A. Frische Ware ist an einer glatten und feuchten Bruchstelle zu erkennen.

 Gurke: Da Salatgurken fast nur aus Wasser bestehen, schmecken sie sehr erfrischend. Gurken enthalten aber auch viel Vitamin K, das bei der Blutgerinnung eine wichtige Rolle spielt. Essen Sie Gurken am besten mit Schale, da wichtige Mineralstoffe dicht unter der Haut sitzen.

Fenchel: Der Fenchel ist die Arzneipflanze des Jahres 2009. Das kalzium- und vitaminreiche Gemüse hilft bei Verdauungsbeschwerden, Husten und Halsschmerzen. Fenchel kann roh oder gekocht verzehrt werden. Kleingeschnittene Fenchelblätter verfeinern Suppen, Soßen oder den Salat.

Kartoffel: Die Knolle enthält Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, so gut wie kein Fett, Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Am besten Kartoffeln ungeschält und unzerkleinert kochen und als Pellkartoffeln essen. So bleiben die wertvollen Nährstoffe erhalten.

Möhren: Karotten enthalten von allen Lebensmitteln am meisten Betakarotin. Betakarotin macht freie Radikale im Körper unschädlich und ist – umgewandelt in Vitamin A – wichtig für die Augen. Möhren mit etwas Öl oder Fett verzehren, denn nur so können die Vitamine aufgenommen werden.

Paprika: Rohe Paprika haben einen sehr hohen Vitamin C-Gehalt. Schon 100 g decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Paprika eignen sich hervorragend für Salate, würzige Soßen, Schmor-, Nudel- oder Reisgerichte. Die scharfe Chili fördert die Durchblutung.

 Sellerie: Sellerie enthält ätherische Öle, Kieselsäure, Eisen und Mangan. Wegen seines Gehalts an Salz ist er ein angenehmer Salzersatz bei kochsalzarmen Diäten. Sellerie wirkt entwässernd und hat einen günstigen Einfluss auf Nieren- und Blasenleiden.

 Spinat: Das leckere Blattgemüse enthält viel Kalzium und Eisen. Da der Nährstoffgehalt von frischem Spinat schnell abnimmt, sollte man das Gemüse möglichst rasch verzehren. Speisereste dürfen maximal einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Tomate: Tomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Denn sie enthalten reichlich Vitamin C, Kalium, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Frische Tomaten sind kälteempfindlich. Sie sollten nicht im Kühlschrank, sondern bei Zimmertemperatur aufbewahrt werden.

Kohl: Ob Weiß- oder Grünkohl, Wirsing oder Kohlrabi: Kaum ein Gemüse ist so vielseitig wie der Kohl. Außerdem enthält er viel Vitamin C, das die Abwehrkräfte in der kalten Jahreszeit stärken kann. Alle Kohlarten können grundsätzlich auch im eigenen Garten angebaut werden.

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