So klappt´s mit den Kontaktlinsen

Die Zahlen sprechen für sich: Über 60 Prozent der Bundesbürger sind fehlsichtig. Die meisten tragen eine Brille, rund sieben Prozent Kontaktlinsen - Tendenz steigend. Im Trend liegen zurzeit Tageslinsen. Täglich benutzt man eine neue, klinisch reine Linse. Tageslinsen haben den Vorteil, dass man wenig Pflegeaufwand hat. Und: Es besteht keine Gefahr, dass sich Ablagerungen auf der Linse bilden.

Kontaktlinsen werden immer beliebter Immer mehr Menschen tragen Kontaktlinsen

Kontaktlinsen sollten unter keinen Umständen im Internet bestellt werden. Auch wenn sie noch so billig sind. Kontaktlinsen sollten unbedingt vom Augenarzt angepasst werden. Alle sechs Monate sollte man einen Kontrolltermin vereinbaren.

Für jede Person muss individuell die beste Linse gefunden werden. Sie darf nicht drücken und wehtun. Gute Linsen müssen genug Sauerstoff durchlassen. Bei den Linsen der neuen Generation handelt es sich um so genannte Silikon-Hydrogele. Sie sind besonders sauerstoffdurchlässig.

Bakterien können zu schweren Augenschäden führen – daher ist die Reinigung von monatlich oder noch länger getragenen Linsen wichtig. Abends die Linsen mit einer Reinigungslösung abreiben und desinfizieren. So werden sie über Nacht wieder sauber. Einmal wöchentlich am besten die Proteine entfernen. Dafür gibt es eine kleine Tablette (beim Optiker).

Gute Pflege ist vor allem bei weichen Linsen geboten. Denn während Träger harter Kontaktlinsen meist sofort fühlen, wenn die Linse nicht korrekt sitzt, merken Träger weicher Kontaktlinsen oft lange Zeit nichts. Nicht richtig sitzende Linsen können aber Druckstellen am Auge hinterlassen. Diese führen zu Entzündungen, zur Narbenbildung bis hin zu bleibenden Trübungen.

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