Leckeres Obst – was steckt drin?

Beinahe alle Nährstoffe sind in mehr oder weniger hohen Konzentrationen in den einzelnen Obstarten enthalten.  Neben Frische ist vor allem bei Obst ein optimaler Reifegrad von großer Bedeutung für den Geschmack.

Obst ist nicht nur lecker und erfrischend, sondern auch sehr gesund

Apfel: Es gibt weit über 15 000 Apfelsorten – allein in Deutschland über 1000. Äpfel sind mit Provitamin A, den Vitaminen B1, B2, B6, E und C und Folsäure sehr gesund. Lagern Sie Äpfel kühl, trocken und nicht zu dicht, damit sie keine Druckstellen bekommen und nicht faulen.

Birne: Die Birne kann den Cholesterinspiegel senken. Hauptverantwortlich dafür ist eine Pflanzenfaser namens Lignin. Achten Sie beim Einkauf auf gute Qualität. Die Früchte sollten nicht zu weich, glatt und ohne Druckstellen sein. Birnen nicht schälen, weil sonst Nährstoffe verloren gehen.

Erdbeeren: 100 Gramm Erdbeeren decken bereits mehr als die Hälfte des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin C. Sie enthalten zudem die wachstumsfördernde Folsäure. Da Erdbeeren sehr druckempfindlich sind, sollten sie möglichst sofort nach dem Kauf oder Pflücken verzehrt werden.

 Himbeeren: Himbeeren werden von einigen Medizinern als  Krebsprävention empfohlen. Denn die in Himbeeren nachgewiesenen Anthocyane und die Ellagsäure sind sekundäre Pflanzenstoffe, die freie Radikale binden. Himbeeren immer sofort verzehren, da sie nicht lagerfähig sind.

Johannisbeeren: Johannisbeeren sind sehr gesund. Dabei hat die Schwarze Johannisbeere noch mehr wertvolle Inhaltsstoffe als die Rote: Sie ist eine wahre Vitamin C-Bombe (100 g enthalten zirka 150 mg Vitamin C) und stärkt damit hervorragend das Immunsystem.

Kirschen: Kirschen sind reich an Beta-Carotin, Vitamin C und Kalium. Darüber hinaus regulieren sie den Blutzucker.  Kirschkerne sind gute Wärmespender. Einfach in einen Stoffbeutel geben und im Backofen erhitzen.

Wassermelone: Wassermelonen sind sehr erfrischend, denn sie bestehen zu 90 Prozent aus Wasser. So finden Sie eine leckere Melone im Supermarkt: Eine reife Wassermelone klingt aufgrund des hohen Wassergehaltes tief und dumpf, wenn man mit dem Fingerknöchel gegen die Schale klopft.

Pflaume: Frische und getrocknete Pflaumen sind bekannt als Verdauungshelfer. Trockenpflaumen am besten zum Frühstück verzehren. Am besten schon abends fünf bis zehn Stück einweichen und nach dem Aufstehen samt dem Einweichwasser genießen.

 Pfirsich: Pfirsiche zeichnen sich durch ihren hohen Gehalt an Vitaminen und Mineralstoffen wie Kalium und Eisen aus. Pfirsiche reifen immer noch etwas nach, sollten also etwa zwei Tage vor ihrer Verwendung gekauft werden.

Rhabarbar: Rhabarber enthält viel Vitamin C und K sowie die Mineralstoffe Kalium und Calcium. Am besten ist es, die Stängel zu schälen und zu blanchieren. Auf diese Weise verringert sie der Säuregehalt, da die Säure in das Kochwasser übergeht.

Weintraube: Dass Weintrauben dick machen, ist ein Ernährungsmärchen. Eine Portion Weintrauben mit 125 Gramm liefert gerade mal 89 Kilokalorien. Die Weintraube enthält lebensnotwendige Vitamine wie Vitamin C, Mineralstoffe wie Magnesium, Ballaststoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

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