Immer wieder Nasenbluten – woran liegt’s?

Nicht nur Kinder sind betroffen, sondern auch viele Erwachsene: Nasenbluten. Nasenbluten entsteht, wenn ein Blutgefäß in der Nasenschleimhaut platzt. In 80 Prozent der Fälle ist der vordere Teil der Nase betroffen. Dort befindet sich unmittelbar unter der Schleimhaut ein Gefäßgeflecht.

nicht nur Kinder können Nasenbluten haben Nasenbluten kann so schnell behandelt werden, wie es verursacht wird

Diese Gefäße sind sehr empfindlich und können schon durch Schnäuzen oder einen bohrenden Finger verletzt werden.

Schnell kann es im Rahmen einer Erkältungskrankheit zum Nasenbluten kommen. Denn bei Schnupfen wird die Schleimhaut mehr durchblutet. Der erhöhte Druck auf die kleinen Schleimhautgefäße macht sie anfälliger. Bluthochdruck kann ebenfalls Ursache für Nasenbluten sein. Der hohe Druck auf die Schleimhaut macht die feinen Blutgefäße brüchig.

Nasenbluten ist in der Regel harmlos. Meist bekommt man die Blutung schnell in den Griff:

– Beugen Sie den Kopf bei aufgerichtetem Oberkörper nach vorne.

– Pressen Sie mit Daumen und Zeigefinger die Nasenflügel fünf Minuten zusammen.

– Legen Sie einen kalten Umschlag auf Nase oder Nacken. Durch die Kälte verengen sich die Gefäße.

– Lassen Sie das Blut herauslaufen. Geschlucktes Blut verursacht Brechreiz.

– Putzen Sie sich für mindestens zwölf Stunden nicht die Nase, weil sich sonst die Blutkruste löst.

Kann die Blutung nicht gestillt werden, muss schnellstens ein Arzt aufgesucht werden. Dieser kann zum Beispiel eine Nasentamponade auf das beschädigte Gefäß drücken. Das Gefäß kann auch elektrisch verödet oder chemisch verätzt werden. Nur selten wird unter Narkose eine Gefäßabbindung durchgeführt.

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